Während ihrer Reise verbrachten sie einige Zeit in einem Massai-Dorf und erhielten dabei inspirierende Einblicke in die Traditionen, Lebensweise und Kultur der Massai. Dabei haben sie faszinierende Begegnungen mit wunderbaren Menschen erlebt, welche sie mit uns geteilt haben. Die Lebensumstände im Massai-Dorf Kileguru können als sehr bescheiden beschrieben werden, doch die Bewohner*innen sind, laut den zwei Vinschgerinnen, dennoch erfüllt mit Zufriedenheit und reich an Lebensfreude. Ihre Aufrichtigkeit und der starke Zusammenhalt in ihrer Gemeinschaft haben die beiden sehr inspiriert und zum Nachdenken gebracht.
Nach dieser erlebnisreichen Zeit haben sie noch knapp einen Monat in einem Waisenhaus im Süden von Tansania mitgeholfen. Ihre Erzählungen darüber haben die Zuhörer besonders berührt. Während ihres Freiwilligendienstes begleiteten sie Waisenkinder in ihrem Alltag und erhielten so wertvolle Einblicke in die Lebensumstände und -geschichten der einzelnen Kinder. Dabei haben sie vor allem die Zugänglichkeit und Aufgeschlossenheit der Kinder berührt, welche umso beeindruckender ist, angesichts der teilweise schwierigen Familiensituationen und oft tragischen Vergangenheiten, die viele von ihnen mit sich tragen.
Möglich wurde die Reise für sie, durch den Südtiroler Verein „Irma hilft Tansania“. Dieser Verein, gegründet von Irma Werth, hat in den letzten 15 Jahren zahlreiche Projekte in Tansania verwirklicht – von Schulbauten über die Errichtung einer Krankenstation bis hin zum Aufbau eines Wohnheimes für Waisenkinder. Die Vision des Vereins lässt sich ganz gut mit folgenden Worten beschreiben: „Hilfe zur Selbsthilfe“. Diese Grundeinstellung des Vereins ermöglicht eine nachhaltige und vor allem auch langfristige Unterstützung vor Ort. Irma Werth reist mittlerweile zweimal jährlich nach Tansania, um ihre Projekte laufend zu betreuen. Dabei nimmt sie auch jedes Mal Bekannte und Interessierte auf Ihre Reise mit, die geprägt ist von wunderbaren Begegnungen mit der Massai-Kultur bis hin zu unvergesslichen Tagen auf Zanzibar. Ein besonderes Merkmal ihres Vereins ist die enge Zusammenarbeit mit den Massai. Massai Frauen fertigen direkt vor Ort Perlenschmuck an, den Irma dann auf verschiedenen Märkten bei uns hier in Südtirol verkauft. Dadurch wird den Massai Frauen, mit Irmas Hilfe, die Möglichkeit einer eigenen, kleinen Einnahmequelle geboten.
An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Sabine Christandl und Magdalena Höchenberger für diesen inspirierenden, aufschlussreichen Vortrag!
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