Liebe LeserInnen und BesucherInnen!

Die Bibliothekarin der Hauptstelle in Mals ist Gudrun Kuenrath (Hauptamtliche Leiterin) . Neben dem Hauptsitz in Mals gibt es noch in folgenden 5 Fraktionen Leihstellen, die von ehrenamtlichen Mitarbeiter/Innen betreut werden: Tartsch (Paulmichl Priska), Matsch (Weisenhorn Karoline) , Laatsch (Gander Helga), Schleis (Obkircher Brigitte), Burgeis (Marth Marika).

Unser Träger ist die Gemeinde Mals: http://www.gemeinde.mals.bz.it/

Herzlich Willkommen und viel Spaß beim "Durchstöbern"unserer Angebote und Veranstaltungen!

16.7.12

ALLES WIRD GUT



ALLES WIRD GUT

WAS?

Alles wird gut!

Kunstausstellung - kuratiert von Sven Sachsalber und Othmar Prenner

veranstaltet von dem Malser Kunstverein M10.

WANN?

Eröffnung am 3. August 2012 um 18 Uhr

Geöffnet bis 25. August DO/FR/SA/SO von 11 bis 20 Uhr

WO?

Ehemaliges ENEL-Wohnhaus, Staatstrasse zwischen Mals und Schluderns,

oberhalb des Elektrizitätswerkes der MontEDISON

UND:

ER-Hörung – unter anderem mit den STROTTERN* aus Wien!

Musikveranstaltungen am 3. und am 11. August im ehemaligen ENELWohnhaus,

kuratiert von Johannes Pobitzer

(* Begründung der Jury für die Verleihung des Deutschen Weltmusikpreises RUTH 2012: „Das Wiener Lied funktioniert

auch bestens außerhalb der Donau-Metropole. Denn diese beiden musikalischen Gauner haben es klug aufpoliert und

zukunftsfähig gemacht haben, musikalisch mit Elementen des Jazz und Blues, bissig humorvoll in den Texten“.)

Künstlerinnen und Künstler:

Julia Frank, Barbara Gamper, Sonia Leimer, Edit Plattner, Esther Stocker,

Ulrich Egger, Tomas Eller, Burnbjoern, Peter Kompripriotr Holzknecht, Siggi

Hofer, Hubert Kostner, Armin Joos, Peter Leitner, Harald Punter, Johannes

Pobitzer, Leander Schoenweger, Hubert Scheibe, Peter Senoner, Raimund

Spiess, Klaus Weiskopf

Alles wird gut!

Endlich wird alles gut! Darauf haben wir lange gewartet - in den Zeiten der

Stagnation, des Krisengefasels, der Niedergeschlagenheit. Zwar könnte alles

wesentlich schlimmer kommen, doch was macht man angesichts der Krise und

des Scheiterns? Was macht der Mensch in seiner Niederlage? Was schafft der

Künstler, wenn er scheitert? Er kreiert dennoch. Wieder waren sich die findigen

Kuratoren, die bereits mit der im Sommer 2011 stattfindenden Ausstellung

KEOM einen ungewöhnlichen Ort im Bunker 23 in Tartsch für Kunst fanden,

einig.

DAS GEBÄUDE

Das ehemalige ENEL-Wohnhaus für die Arbeiter der Montedison an der

Staatsstraße zwischen Mals und Schluderns wird der Ort, wo es stattfindet, das

Scheitern! Und doch: Alles wird gut!

DIE AUSSTELLUNG

20 Südtiroler Künstler und Künstlerinnen stellen sich der Thematik. Alles sei im

Werden begriffen, so Sven Sachsalber, der die Schönheit einer solchen

Ausstellung auch darin sieht, einen Ort für einen Monat zu nutzen, Spuren zu

hinterlassen und doch unsichtbar werden zu können. Für das Kuratorenteam,

wozu Musikkurator Johannes Pobitzer gehört, „ist das Zusammenkommen nicht

nur der Künstler, die sich vorher nicht persönlich kannten, wichtig, sondern

ebenso das der unterschiedlichsten Menschen“. Dazu gehören alle, Bewohner

des Vinschgaus und des Dreiländerecks, Künstler und Kunstinteressierte,

Urlaubsgäste und alle, die den Weg zum Gebäude und seiner Ausstellung

finden. Was generell als etwas Schlimmes empfunden wird, kann im

Künstlerischen durchaus in Fragen gestellt werden. Ist Scheitern nicht

Interpretationssache? Gäbe es Erfolg ohne Scheitern?

DER VEREIN

Die Ausstellung des 2010 gegründeten Kunstvereines M10 stellt mit dieser

Ausstellung weitere Fragen. Gibt es Hoffnung für Kunst im peripheren Raum?

Wie kann zeitgenössische Kunst ländliche Regionen bereichern? Stimmen die

Kategorien noch, die Menschen bisher abhielten, sich mit Zeitgenössischer

Kunst zu beschäftigen? Funktioniert das Miteinander von Künstlern

verschiedenster Sparten, verschiedenen Bekanntheitsgrades, Alters, usw.?

Fragen, die vielleicht diejenigen beantworten können, die zur Ausstellung

kommen und die Chance nutzen, sich mit den Arbeiten und damit mit der

eigenen Sicht darauf zu beschäftigen.

Wichtig: Während der Eröffnung gibt es keine Parkmöglichkeiten! Besucher

werden gebeten, den Shuttlebus (Bahnhof Mals, Peter-Glückh-Platz,

Mittelschule Claudia von Medici, Staatstrasse, Mals) zu benutzen, der im 15

Minuten Rhythmus fährt.


Kontakt:

Sven Sachsalber – Kurator „Alles wird gut“

sven.sachsalber@gmail.com

tel. +39 340 234 5300

Othmar Prenner – Kurator „Alles wird gut“

o.prenner@web.de

tel. +49 172 746 9516

Johannes Pobitzer – Kurator „Er-Hörung“

johannes.pobitzer@yahoo.de

tel. + 43 650 431 5144

Presse:

Katharina Hohenstein

kat.hohenstein@gmail.com

tel. +39 348 068 3577

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen