Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste. Heinrich Heine
Liebe LeserInnen und BesucherInnen!
Die Bibliothekarin der Hauptstelle in Mals ist Gudrun Kuenrath (Hauptamtliche Leiterin) . Neben dem Hauptsitz in Mals gibt es noch in folgenden 5 Fraktionen Leihstellen, die von ehrenamtlichen Mitarbeiter/Innen betreut werden: Tartsch (Paulmichl Priska), Matsch (Weisenhorn Karoline) , Laatsch (Gander Helga), Schleis (Obkircher Brigitte), Burgeis (Marth Marika).
Unser Träger ist die Gemeinde Mals: http://www.gemeinde.mals.bz.it/
Herzlich Willkommen und viel Spaß beim "Durchstöbern"unserer Angebote und Veranstaltungen!
Die Bibliothekarin der Hauptstelle in Mals ist Gudrun Kuenrath (Hauptamtliche Leiterin) . Neben dem Hauptsitz in Mals gibt es noch in folgenden 5 Fraktionen Leihstellen, die von ehrenamtlichen Mitarbeiter/Innen betreut werden: Tartsch (Paulmichl Priska), Matsch (Weisenhorn Karoline) , Laatsch (Gander Helga), Schleis (Obkircher Brigitte), Burgeis (Marth Marika).
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16.7.12
DeSein beim Hafner – Design aus den Bergen
WAS?
DeSein beim Hafner – Design aus den Bergen – kuratiert von Othmar Prenner
WANN?
Eröffnung am 4. August 2012 um 18 Uhr
geöffnet bis 25. August, Dienstag bis Sonntag von 11 bis 19.30 Uhr – verschiedene
Workshops
WO? Ehemaliges Gasthaus Einhorn, Hafner-Haus im Dorfzentrum von Mals
Mit Arbeiten von
Benno Simma, Manfred Alois Mayr, Martino Gamper, Harry Thaler, Jörg Reissner,
Roman Wiesler, Maria Walcher, Angelika Ziernheld, Heinrich Wittmer, Manuela
Dasser, Othmar Prenner
DeSein beim Hafner – Design aus den Bergen
Ein Haus, seit über 200 Jahren im Besitz der Familie Hafner. Ein Gasthof mit dem
klingenden Namen Einhorn, der seit 1991 leer steht. Ein Kurator, der Künstler ist und
einen außergewöhnlichen Blick für Orte hat, die Kunst verkraften können.
Ab 4. August finden neue Arbeiten von zwölf Designern und Designerinnen aus
Südtirol Platz auf Fensterbänken und Theken, stehen neben Biergläsern und hängen
neben Familienportraits. Die Gestaltung der Umwelt ist Design und die Grenzen
zwischen Kunst und Design sind fließende. „Ob ein Objekt Design oder Kunst ist, ist
egal, wenn es gut ist“, meint Prenner. Er lässt die Arbeiten der Kreativen einbetten,
anstelle die Gaststube leer zu räumen, ermöglicht neue Symbiosen, lässt die Arbeiten
in der Räumlichkeit symbolisch etwas näher zusammen kommen – näher an die
Örtlichkeit, in der sie sich befinden. Diese Form einer Ausstellung ist Ausdruck eines
Künstlers, der als Kurator tätig ist und einen außergewöhnlichen Ansatz ermöglicht.
Die Ausstellung ist im wahren Sinne des Wortes gestaltet. Für das Publikum bedeutet
das, mit einem wacheren Blick die Arbeiten zu sehen, sich selbstständig über die
Dinge und ihren Ausdruck, ihre Funktion, ihre Möglichkeiten, ihre Praktikabilität, ihre
Funktionserfüllung Gedanken zu machen. Kurz, sich die Frage zu stellen: „Ist das
schön? Ist das praktisch?“.
Designer und Designerinnen
Die Auswahl der ausstellenden Designer hebt sich deutlich vom herkömmlichen
Ausstellungsbetrieb ab. Lustvoll präsentiert DeSein beim Hafner – Design aus den
Bergen bekannte und unbekanntere Gestalter, junge und weniger junge Designer aus
Südtirol.
Architektur und Räumlichkeit
Für Othmar Prenner ist das Prinzip der Vielseitigkeit sowie das Prinzip des Lokalen und
Nicht-Lokalen bei der Auswahl der Künstler genauso wenig neu wie das der
ungewöhnlichen Räumlichkeiten. Nach Mitgründung der einzigen Artothek Italiens und
dem Bespielen des ehemaligen ENAL-Kinos in Mals rief er in Südtirol, in Tirol und im
Engadin auf, sich an der Ausstellung „My Vinschgau“ zu beteiligen. Rund 60 Fotos von
Vinschgauer Gebäuden wurden im Bunker 23 im April 2011 in Tartsch präsentiert. Im
Sommer folgte die Ausstellung KunstEnergieOberflächeMasse, gemeinsam kuratiert
mit Sven Sachsalber, ebenso im Bunker 23.
Mitten in Mals – Gasthof Einhorn
Nun ist es ein ehemaliges Gasthaus in einem leerstehenden Haus - mitten in Mals.
Nachdem Mals 1799 in Brand gesteckt wurde, kaufte Korbflechter Michael Hafner die
Brandruine von der Benediktinerabtei Kloster Marienberg. Theresia Telser war von
1956 bis 1991 Wirtin im Pauli-Wirt, wie das Gasthaus im Dorf genannt wurde.
Leerstehende Räumlichkeiten wieder mit Leben zu füllen, sind auch für ihren Sohn
Markus Hafner „eine wunderbare Möglichkeit“, sich aktiv am Leben im Dorf beteiligen
zu können“.
Kontakt:
Othmar Prenner, Kurator
o.prenner@web.de
+49 172 746 9516
Presse:
Katharina Hohenstein
kat.hohenstein@gmail.com
tel. 348 068 3577
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